Je weniger ich blogge,
Oktober 19, 2007
…desto besser geht´s mir. Meistens jedenfalls.
Wenig bloggen bedeutet in meinem Fall, daß das Leben mich fest in seiner Hand hält und mir keine Extraminute zur Besinnung schenken will. Ich taumele dann durch das Leben…erlebe und lebe…und genieße das Achterbahngefühl.
Doch wenn es mich schließlich nach Reflektion des Erlebten verlangt, ziehe ich mich gerne mal für einen Tag vom Leben zurück, lümmele auf dem Sofa herum, trinke einen Milchkaffee nach dem anderen und blogge mal wieder.
Und dann wird reflektiert. Konsequenzen werden gezogen. Ziele abgesteckt, Handlungsstrategien entworfen. Im Großen wie im Kleinen.
Das muß nicht immer den Weg in mein Blog finden…aber es findet recht parallel zum Schreiben statt.
Meine Achterbahn der letzten 10 Tage, wen´s interessiert:
1. Die letzte Zwischenprüfung, solide bestanden mit einer 2,3. Bestanden ist bestanden, wenn auch das Ego ein bißchen murrt.
2. Mein Geburtstag. Jetzt ist es amtlich: Nur noch ein Jahr bis zur 30.
3. Die Schmetterlinge haben sich von mir abgewendet. Sie flattern noch in meinem Leben herum, nur nicht mehr direkt vor meiner Nase. Ich habe sie vermutlich ein bißchen verscheucht. Aber wenn ich ganz still sitze, mich nicht bewege und ihnen nur zuschaue - vielleicht kommen sie dann wieder zu mir zurück?
4. Ablenkung von den Schmetterlingen mit unterhaltsamen, wenn auch zweifelhaften Methoden. Hier braucht´s tatsächlich jede Menge Reflektion.
5. Das Wintersemester hat begonnen. Neues Spiel, neues Glück. Wie immer.
Ich kann den nächsten Tag kaum erwarten - das Leben ist einfach zu aufregend!
Oktober 19, 2007 at 2:33 Uhr nachmittags
Mir geht’s momentan ähnlich. Einerseits hätte ich sehr viel zu schreiben — andererseits frisst es mir so viel Zeit, die ich sinnvoller nutze(n möchte). Es kann sehr “heilsam” sein, die virtuelle Welt mal links liegen zu lassen.
Ein lieber Gruss an dieser Stelle. Komm gut ins Wochenende!
Oktober 20, 2007 at 5:44 Uhr nachmittags
Die Dramaturgie in Punkt 4 hätte Herr Hitchcock nicht besser hinbekommen
Oktober 25, 2007 at 1:20 Uhr nachmittags
Bonjour ma petite!
Freut mich sehr zu lesen, dass es dir gut geht und dass ich mir keine Sorgen machen zu brauche, wenn nix Neues im Blog ist.
Bisous, la puce
November 12, 2007 at 2:34 Uhr vormittags
Bei mir sind es nur noch sehr knappe 2 Monate. Hätte nie gedacht, das mir das mal was ausmacht. Es ist aber leider durchaus was dran an dem Spruch, mit 30 ist man in der schwulen Szene eigentlich tot. Nicht ganz vielleicht, aber man muss schon sehr hübsch sein, um das Alter auszugleichen. Oder sehr reich. Gottseidank bin ich beides
Mir reicht mittlerweile auch mal ein Schmetterling. Er muss nur ganz genau in der Mitte meines … Nabels landen.
Zum Bloggen: Schreiben ist nicht schön, geschrieben haben aber.
Nur’s Beste wünscht - the bitch
Mai 14, 2008 at 12:12 Uhr vormittags
[...] besser geht es mir. (Was für eine Erkenntnis nach über 700 Beiträgen in fast zwei Jahren. Und ich bin nicht der erste Blogger, der das merkt.) Ich bin mehr “bei mir”, schaffe mehr und habe mehr Spass an der Arbeit. Zwar fehlt [...]